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Jerzy Treit,autorska galeria sztuki, podróże, teksty

Śniadanie / Frühstück / Breakfast

jtreit

kzf

Kobieta z fioletowym ramieniem, 100x100cm,akryl,płótno,2018

„Meine Bilder sind Antwort auf das Leben. Oft trage ich die Dichtung von Rilke bei mir und mische dann die Karten neu. So sind sie immer ein Ausdruck von Verflechtung von Zeit und Raum“. Für Jerry Treit ist Kunst ein Weg und nicht das Ziel. Er malt im Feuer des alltäglichen Gefechts. Aus dem Moment heraus entsteht seine nicht nachahmbare Art von Sinnlichkeit an Handlung und Requisiten. Ein interner Dialog – mit dem Zwischenmenschlichen, den Gesten der Straße, der Liebe, dem Gedränge in der Straßenbahn – alles vermischt sich und schafft den subtilen Hintergrund für Empfindungen eines zarten Wesens Mensch. Das Leben erscheint wie eine Collage der Zufälligkeiten.

„Malen ist ein lautes Aussprechen unserer Verletzlichkeit. Und wenn ich mich in meiner Kunst illusionärer Charaktere bediene, so sind sie auf den ersten Blick nicht mehr als Zeugen von logischen Konstruktionen aus Linie und Farbe, doch tatsächlich Zeichen des Chaos der reellen Welt. Eine Suche nach dem mathematischen Konstrukt der Formel der perfekten Schönheit. Ob sie tatsächlich existiert?“

Alles ist in Bewegung. Dinge, Wunschbilder, Traumfiguren, die eine homogene Existenz erschaffen, getragen von der Groteske und dem globalen Schmerz. Diese Konsistenz ist ein Portrait des Augenblickes, wo alles einer Logik, einer Dynamik zu folgen scheint. Ein Puzzle von Chancen. Es ist wie Musik. Es fließt. Oder so wie ein Flugzeug nie tatsächlich eine Flugrichtung verfolgt, sondern immer dabei ist, den Kurs neu zu justieren.

Napoli_rysunek

Śniadanie, 30x50cm, tusz,papier 2017

 

Die Alchemie der Spaltung

„Wir tragen Masken, Kleider, Frisuren, Tattoos der Unendlichkeit, doch in unserer Essenz sind wir immer nackt. Ich glaube nicht einmal, dass es jemanden bekümmert als dass er in die Tiefe schaut. Je mehr wir der Außenwelt veräußern, umso weniger bleibt für uns selbst. Meine Kunst ist ein Blick in diesen Abgrund. Dabei suche ich dort nach einer Harmonie. Das Innen und Außen vermengen sich im Chaos des gesellschaftlichen Kontexts. Ich trage neue Haare, Du – neue Flügel an deinen Schultern… Dichotomie nimmt ihren Lauf.

Ich zeichne eine Linie, eine Seele, einen Horizont – doch jedes Mal mit der anderen Hand in den Untiefen der Wahrheit des inneren Seins. Es ist wie ein Baden im Brunnen der Unendlichkeit, ein Fischen nach dem, was das Wasser hergibt. Und immer kommen die beiden Welten auf: die Eine aus dem Klatschmagazin und die Andere, die unsere Zellen zusammenhält. Theater der Kunst. Ein wenig pop, ein wenig schizophrene Poesie. Die Schönheit des Zufalls in der Mixtur so differenter Wirklichkeiten: nur farblich passen sie zusammen. Die Haarfarbe des Moderators und die des Kaffees im Starbucks Café, fein abgeschmeckt mit der Kuschelligkeit neuer Wintersocken und vollendet mit dem Lärm der Abwehrraketen. Ein feiner Rausch namens Leben.“

Tłum.C.Banach

Portret, plexi,olej,spray,pisak,2017

Alchemy of a split.

The question is about intersections of identities. Myself, Yourself and the Inbetween.
The mosaic of sovereignties and scraps unfolds. Is just by chance?

For Jerry Treit painting is the way and not a goal. He creates in the spur of the moment; its individual sensuality, adapting the technique, composition, artistic language to it and choosing the “props-figures”. The plot appears by itself and he prefers not to control it. An internal dialogue with surroundings – the light in nature, situations on the street or gestures of people in the train are the stimulants. Everything merges and draws a subtle background for fragile sensations. Life is a collage of coincidence.

“Painting is speaking aloud about our weakness. In my paintings I use the illusion figures existing in tangible and experimental world. I work in this way to hide a secret logical arrangement of art characters such as line, stain or color. I try to negate perfectionism and to “rule the chances” to hide the regularity and schedule of composing, mechanism of action by mathematical formula of the perfect beauty. Does it really exist?

Everything is in movement. Items, illusions, figures belong to the homogeneous existence which is unique and have common grief and grotesque. This consistency is a portrait of a moment where all elements of the composition are part of the same logic, same dynamics. A puzzle of chances. It´s like music. Or a an aeroplane is never really heading one direction; it is constantly adjusting the route.

“We wear masks, togs, haircuts, tattoos of eternity, but in in the essence we are naked. I do not really think that anyone cares about it by looking inside. The more we express to the outer world, the less we maintain for ourselves. In my painting I take a look into these depths, I try to find a harmony between both of these worlds. Everything merges in the chaos of daily life, one side turns to the other. One gets new hair, the other gets new wings… Dichotomy grows.

Drawing a line, a soul, a horizon, each time I put my other hand into these depths, as bathing in a bottomless pit, fishing what the waters like to give. Two universes occur. The one out of a magazine, and the intimate one. It´s the theatre of art. A little pop. The poetry of schizophrenia. The beauty of randomness by the embarrassment of completely different worlds – sometimes only fitting by color… the color of presenters‘ hair and the color of my Starbucks coffee, seasoned by the coziness of winter sox, and finished by the rumble of a rocket taking out to Syria. A feast of emotions. The fine crack we call life.”

Tłum. C.Banach

 

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